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Berufswahl

Bei der eigenen Berufswahl tun sich immer mehr Menschen richtig schwer. Wenn man sich einmal den aktuellen Arbeits- und Bildungsmarkt betrachtet, ist dies auch kein Wunder, denn die Möglichkeiten, die sich einem hier bieten, werden jedes Jahr umfangreicher. Während es für Studenten beispielsweise noch vor vielen Jahren mehr als ungewöhnlich gewesen ist, für ein paar Semester in ein fremdes Land zu gehen, ist es heute beinahe schon vollkommen normal. Alleine hierzulande gibt es mittlerweile mehr als 300 verschiedene Ausbildungsberufe, die staatlich anerkannt sind. Selbst wenn einige davon nach und nach von der Bildfläche verschwinden: Von Jahr zu Jahr kommen neue Ausbildungsberufe hinzu. Genaugenommen gibt es eigentlich also beinahe schon ein Überangebot an Studiengängen, die nicht nur an staatlichen, sondern auch an privaten Hochschulen angeboten werden. Auch diese Tatsache macht es den Studenten nicht gerade einfach, sich für eine bestimmte Richtung zu entscheiden.

Darum fällt die Berufswahl so schwer

Auf dem Arbeitsmarkt wird uns in der heutigen Zeit immer mehr abverlangt. Die Anforderungen verändern sich teilweise so schnell, dass sich schon nach drei bis vier Jahren die Entscheidung für den vermeintlich richtigen Beruf als offensichtlich falsch herausstellen könnte. Wenn du dich für einen bestimmten Ausbildungsberuf entschieden hast, dann könntest du dich also bereits am Ende der Ausbildung darüber ärgern, dass du nicht die Entscheidung für einen anderen Beruf getroffen hast. Kein Wunder also, dass wir auf dem aktuellen Arbeitsmarkt schnell den Überblick verlieren.

Bei der Berufswahl sind die Wege vielzählig

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Wodurch werden wir bei der Berufswahl beeinflusst?


Bei der Wahl unseres Berufes werden wir durch vielerlei Faktoren beeinflusst. Der wohl einflussreichste Faktor ist die eigene Recherche, doch auch unsere Erziehung spielt dabei eine große Rolle. Nicht nur deine Eltern, auch deine Freunde beeinflussen maßgeblich deine Interessen. Auch das Schulpraktikum darf dabei nicht vergessen werden. Erst mit den Jahren üben die eigene Familie und der Freundeskreis nur noch einen unbedeutenden Einfluss auf die Berufswahl aus. Persönliche Erfahrungen treten dann umso mehr in den Vordergrund. Statistisch betrachtet sind es das Alter und das Geschlecht, was uns für einen bestimmten Beruf entscheiden lässt, aber auch unsere Interessen, unser Können und unser persönlicher Charakter beeinflussen unsere Entscheidung. Nicht zuletzt treten auch regionale Faktoren in den Vordergrund, wie etwa die aktuelle Arbeitslage vor Ort, wie mobil wir sind oder woher wir kommen. Die Liste an Faktoren, die uns bei der Berufswahl maßgeblich beeinflussen, ist immens lang und darf daher nicht unterschätzt werden, dann all das macht es dir umso schwerer, dich für einen bestimmten Beruf zu entscheiden.

Mit einem Berufstest als Entscheidungshilfe schneller zum Ziel

Viele Menschen unterziehen sich selbst bei der Suche nach einem geeigneten Beruf einem sogenannten Berufstest. Dies kann beispielsweise in einem Berufs-Informationszentrum (BIZ) sein, aber auch im Internet gibt es verschiedene Tests. Dabei handelt es sich um so etwas wie ein Konfigurations-Tool, in dem du die verschiedensten Angaben zu deiner Person machen kannst. Die gesammelten Informationen werden mit einer Berufsdatenbank abgeglichen, woraufhin schließlich die besten Übereinstimmungen ausgegeben werden. Allerdings gehen solche Berufswahltests häufig nur nach den Interessen und weniger nach der Persönlichkeit. Doch viel wichtiger ist, wer du eigentlich bist, was deine Persönlichkeit ausmacht, was du dir von deinem Beruf erhoffst und welche Erwartungen du an die Zukunft hast. Dabei kann es sicherlich nicht verkehrt sein, sowohl die Chancen, als auch die Risiken abzuschätzen. Doch wie auch immer du versuchst herauszufinden, welcher Beruf für dich der Richtige ist: Kümmere dich möglichst früh und verliere keine kostbare Zeit.